WENN AUS DEM TAG NACHT WIRD

Die Depression ist eine Krankheit, die das gesamte Leben und Erleben eines Menschen tiefgreifend verändert und die weltweit häufigste psychische Erkrankung. Sie geht häufig mit einem umfassenden  Gefühl der Leere, der Unfähigkeit und Sinnlosigkeit einher und vermittelt Minderwertigkeits- und Schuldgefühle bei gleichzeitig fehlender Motivation und Interesselosigkeit.

Depressionen können jederzeit im Leben ohne erkennbare Ursache und ohne Vorwarnung  auftreten. Erbliche  Faktoren, krisenhafte  Erlebnisse und wichtige biographische Lebensumstände  können ebenfalls reaktiv als Folge des belastenden Ereignisses zum Auslöser der Erkrankung werden. Biologische Faktoren, wie  z. B. Hormonstörungen oder andere körperliche Erkrankungen, sollten ärztlich als Ursache der Depression ausgeschlossen werden.

Nach heutiger Auffassung wird eine Stoffwechselstörung des Gehirns mit einem Ungleichgewicht von Botenstoffen als Ursache einer Depression angenommen. Je nach Dauer und Ausprägung der Symptome spricht man von depressiven  Episoden mit einer Mindestdauer von zwei Wochen oder von einer längerfristigen, zum Teil wiederkehrenden Depression.

 

Häufige psychische Merkmale einer Depression sind:

  • Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit
  • Verlust an Interesse und Motivation
  • Minderwertigkeits-und Schuldgefühle
  • anhaltende Traurigkeit/Selbstmordgedanken
  • Grübelzwang /innere Unruhe
  • Angstgefühle und Panikattacken
  • Verlust der Stimmungsvielfalt bis hin zum vermehrten Weinen
  • häufiger Rückzug von sozialen Kontakten
  • Konzentrationsstörungen

 

Die Formen einer Depression sind äußerst vielfältig und zu möglichen psychischen Symptomen kommen häufig körperliche Beschwerden hinzu oder stehen sogar im Vordergrund:

  • Ausgeprägte Müdigkeit
  • Herz-Kreislauf Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Atemnot und Schluckbeschwerden
  • Muskelverspannungen/allgemeine Schmerzen
  • Appetitlosigkeit/vermehrte Nahrungsaufnahme
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwindel
  • Nachlassen der Libido (sexuelle Aktivität)

DEPRESSION ist gut zu behandeln. Sie muss nur erkannt werden!
Dabei stehen uns neben psychosomatisch stützenden Gesprächen folgende Behandlungsmethoden zur Verfügung:

  • Medikamentöse  Therapie (Antidepressiva und pflanzliche Therapeutika, wie z.B. Johanniskraut etc.)
  • Begleitende Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Psychotherapie, tiefenpsychologisch –fundierte Psychotherapie etc.)
  • Psychoanalyse
  • Gestalttherapie
  • Lichttherapie
  • Entspannungsverfahren etc.

 

Wenn Sie glauben, an einer Depression  erkrankt zu sein, melden Sie sich bei uns zu einem ausführlichen Gespräch. Wir schließen durch eine eingehende Diagnostik organische Ursachen einer anderen Erkrankung aus und beraten Sie eingehend.

WIR KÖNNEN IHNEN HELFEN!